Vom 15. bis 17. Februar nimmt UZDM-Präsident Dolkun Isa am Weltforum zur Zukunft der Demokratie, KI/Technologie und Menschheit in Berlin teil.
Am ersten Tag sprach er im Panel 1 zum Thema „Autonome Rechte, Selbstbestimmung oder Separatismus: Grönland, Katalonien, Schottland, Uiguren” und ging dabei auf die Realität der sogenannten „Autonomie” in Ostturkestan ein. Er betonte, dass die sogenannte „Autonome Region Xinjiang Uyghur“ nur auf dem Papier existiere, da alle wichtigen politischen, sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Entscheidungen von der Kommunistischen Partei Chinas und nicht von uigurischen Vertretern getroffen würden. Wahre Autonomie erfordere eine sinnvolle Selbstverwaltung in den Bereichen Sprache, Bildung, Religion, Land und politische Institutionen – nichts davon existiere in der Praxis.
Herr Isa unterstrich ferner, dass Masseninternierungen, digitale Überwachung, Zwangsarbeit und Familientrennung keine Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung, sondern Instrumente der Unterdrückung seien. Er betonte, dass Selbstbestimmung ein Recht nach internationalem Recht und keine Bedrohung sei.
Der Völkermord an den Uiguren wurde während des Forums auch auf höchster Ebene angesprochen, unter anderem in Gesprächen mit der ehemaligen US-Außenministerin Hillary Clinton.
