Der 9. Dezember ist der Tag des Gedenkens an den Völkermord an den Uiguren. An diesem Tag im Jahr 2021 fällte das Uiguren-Tribunal sein bahnbrechendes Urteil, das eine entscheidende Rolle bei der Aufdeckung von Menschenrechtsverletzungen an der uigurischen und türkischen Bevölkerung gespielt hat. Das Tribunal kam zu dem Schluss, dass die Gräueltaten der chinesischen Regierung an den Uiguren und anderen Turkvölkern in Ostturkestan Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen.

Das Urteil trug wesentlich zum wachsenden Bewusstsein und zu den Bemühungen bei, die darauf abzielen, die an den Uiguren begangenen Gräueltaten zu bekämpfen, und ist entscheidend für die Schaffung eines breiteren Bewusstseins, die Anerkennung und das Handeln der internationalen Gemeinschaft. Als Reaktion auf diese Krise haben bis November 2023 elf Parlamente (Belgien, Kanada, die Tschechische Republik, Frankreich, Irland, Litauen, die Niederlande, Taiwan, das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten und das Europäische Parlament) und eine Regierung (die Vereinigten Staaten) die an den Uiguren begangenen Verbrechen offiziell als Völkermord und/oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkannt. Darüber hinaus kam das Amt des Hohen Kommissars für Menschenrechte (OHCHR) in seiner historischen Bewertung zu dem Schluss, dass die anhaltenden Gräueltaten und Menschenrechtsverletzungen in Ostturkestan, insbesondere die „willkürliche und diskriminierende Inhaftierung“ von Uiguren und anderen Turkvölkern, im Zusammenhang mit anderen Beschränkungen „internationale Verbrechen, insbesondere Verbrechen gegen die Menschlichkeit, darstellen können“. weiter lesen

Von uynigma

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