Auch deutsche Konzerne produzieren in der chinesischen Region Xinjiang. Vertreter der unterdrückten Uiguren protestieren heute vor der Siemens-Zentrale in München.
Internierungslager, Zwangsarbeit, Zwangssterilisation, Überwachung, Unterdrückung. Wer in die chinesische Provinz Xinjinag blickt, sieht, wie die Strategie der kommunistischen Partei Chinas bei jenen umgesetzt wird, die sie als Gefahr, als potenzielle Terroristen, Extremisten oder Separatisten betrachtet.
Viele Verdächtige landen in Internierungslagern
Meist sind das Menschen, die sich verdächtig gemacht haben, weil sie dem muslimischen oder christlichen Glauben angehören oder Minderheiten, wie den Uiguren, Kasachen, Kirgisen, Hui-Chinesen. Das ist die junge Frau, die im Ausland studiert hat, der alte Mann, der seit Jahrzehnten in der Moschee sauber macht, der junge Mann, der nach Kasachstan gereist ist, um seine Familie zu besuchen.
Die meisten landen in Internierungslagern und mit ihnen oftmals ganze Familien. Sie erzählen von Foltermethoden meist psychisch, Schreien aus den Nachbarzellen, Erniedrigung, Vergewaltigung, Zwangssterilisation. weiter lesen
