Auch stellvertretend für die anderen ethnischen Minderheiten, die unter den Menschenrechtsverletzungen in China zu leiden haben, fand in Neuwied eine Mahnwache für die Uiguren statt.
Neuwied. Susanne Kudies, die Sprecherin der Neuwieder Gruppe der Menschenrechtsorganisation, erklärte dazu, Amnesty International fordere die umgehende Schließung aller Lager sowie die uneingeschränkte Akzeptanz der Kulturen der verschiedenen ethnischen Minderheiten, die auf dem chinesischen Staatsgebiet lebten, denn besonders für ethnische Minderheiten und deren Kultur sei die Wahrung ihrer Menschenrechte überlebensnotwendig. Theresia Knieke erläuterte, Uiguren, Kasachen und andere vornehmlich muslimische ethnische Minderheiten würden im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang in China systematisch und massenhaft inhaftiert, gefoltert und verfolgt, was einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit gleichkomme. Millionen Muslime würden zudem systematisch überwacht. weiter lesen
