Vieles von dem, was die Welt über die Katastrophe weiß, die das Volk der Uiguren, eine türkisch-muslimische ethnische Minderheit in Chinas nordwestlicher Region Xinjiang, erleidet, stammt aus Satellitenbildern und durchgesickerten Polizeiakten der Regierung. Sie enthüllten, dass China in den letzten fünf Jahren mehr als eine Million Uiguren und andere ethnische Minderheiten in Lager gezwungen hat, um ihre nationale Identität, ihre Sprache und ihre Religion zu zerstören und sie einer Gehirnwäsche zu unterziehen, damit sie treue Untertanen der Kommunistischen Partei Chinas werden.

Die Satellitenfotos und Regierungsdokumente, einschließlich der grundlegenden Arbeit des Wissenschaftlers Adrian Zenz, zeigten eine sich ausbreitende Kette düsterer Gefängnisse, die von Stacheldraht umgeben sind. Einige wenige Augenzeugen haben ebenfalls beunruhigende Berichte vorgelegt. China leugnete zunächst die Existenz der Lager und behauptete dann, die Einrichtungen dienten der Berufsausbildung, was nicht stimmte.

Jetzt gibt es einen zutiefst intimen und erschütternden Bericht aus erster Hand von Gulbahar Haitiwaji, einer Uigurin, die mehr als zwei Jahre in den Lagern überlebt hat. In ihren gemeinsam mit Rozenn Morgat verfassten Memoiren „How I Survived a Chinese ‚Reeducation‘ Camp“ (Wie ich ein chinesisches Umerziehungslager überlebte) aus dem Jahr 2022 schildert sie einen laufenden kulturellen Völkermord. „China will uns verschwinden lassen, uns Angst machen und uns zum Gehorsam zwingen“, sagte sie letzte Woche in einem Interview in Washington, wo sie auch vor dem Kongress aussagte. weiter lesen

Von uynigma

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