Am 10. März begann eine Delegation des WUC und der UZDM einen Lobbybesuch beim Europäischen Parlament in Straßburg, um auf die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen gegen Uiguren aufmerksam zu machen und den Dialog mit europäischen Entscheidungsträgern zu intensivieren. Die Delegation wurde vom WUC-Präsidenten Turgunjan Alawdun und Vizepräsidentin Zumretay Arkin geleitet, begleitet vom Direktor des WUC-Informationszentrums, Iptihar Abdureshit, und dem EU-Lobbybeauftragten Bernardo Kaiser; außerdem schloss sich Dolkun Isa, Präsident des Uigurischen Zentrums für Demokratie und Menschenrechte, der Delegation an.
Während des Besuchs führte die Delegation eine Reihe von Treffen mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments durch, darunter Raphaël Glucksmann, Engin Eroglu, Reinis Pozņaks, Kathleen Van Brempt, Lukas Sieper und Ilhan Kyuchyuk. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die jüngsten Entwicklungen in Ostturkistan, die zunehmende Unterdrückung der Uiguren durch die chinesische Regierung sowie die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen der EU zur Rechenschaftspflicht für den Völkermord an den Uiguren, einschließlich der EU-Vorschriften zu Zwangsarbeit. Die Delegation betonte die Bedeutung eines anhaltenden Engagements Europas, um die anhaltende Krise anzugehen und die Rechte der Uiguren zu schützen.
