Toshiba Corp kündigte an, den Vertrag mit einer Firma, die beschuldigt wird, uigurische Arbeiter zwangsweise zu beschäftigen, bis Ende 2021 zu beenden
In einer bedeutenden Entscheidung haben etwa 12 Unternehmen aus Japan beschlossen, keine Geschäfte mehr mit chinesischen Firmen zu machen, die an der Zwangsarbeit von uigurischen Muslimen in der Provinz Xinjiang beteiligt sind.
Berichten zufolge standen die japanischen Unternehmen unter Druck, gegen die chinesischen Firmen vorzugehen, nachdem die Vereinigten Staaten und Großbritannien Beschränkungen für den Import von Baumwolle und Produkten aus der Provinz Xinjiang verhängt hatten. Aus Angst, China zu verärgern, war die japanische Regierung passiv in ihren Aktionen gegen Menschenrechtsverletzungen in dem von Kommunisten regierten Land.
Dennoch haben nun rund 12 Unternehmen angekündigt, keine Geschäfte mehr mit Firmen zu machen, die von der Zwangsarbeit in der chinesischen Provinz Xinjiang profitieren. Zu den Unternehmen gehören unter anderem Sony Corp, Hitachi Ltd, Fast Retailing Co. Zuvor hatte das australische Strategic Policy Institute herausgefunden, dass 83 Unternehmen (direkt und indirekt) von uigurischer Zwangsarbeit profitiert haben, indem sie außerhalb der Provinz Xinjiang im Rahmen von Arbeitstransferprogrammen tätig waren. weiter lesen
