US-Präsident Biden hat sich ein hartes Auftreten gegenüber China vorgenommen. Und in der Tat gab es beim ersten Treffen seiner Regierung mit chinesischen Offiziellen ungewohnt offene Kritik.

Dass es schwierig werden würde, war klar. Wie schwierig, zeigte sich schon ganz zu Beginn des Treffens – vor laufenden Fernsehkameras. Antony Blinken, der US-Außenminister, und Yang Jiechi, der oberste Diplomat der Chinesischen Kommunistischen Partei, gerieten schon bei den Auftakt-Statements aneinander und zeigten tiefe Meinungsunterschiede.

Blinken etwa steuerte ohne große Umschweife die Themen an, die den USA und ihren Verbündeten am chinesischen Verhalten große Sorgen bereiten: die Menschenrechte der Uiguren in Xinjiang und der Bewohner Hongkongs, Chinas Umgang mit Taiwan, Cyberattacken auf die USA und der ökonomische Druck auf die Verbündeten.

Jede dieser Handlungen bedrohe die regelbasierte Ordnung, die die Stabilität der Welt sichere, sagte Blinken. Deshalb seien das keine inneren Angelegenheiten, und deshalb fühlten sich die USA verpflichtet, diese Themen hier anzusprechen.

Yang kontert

Das sah sein chinesisches Gegenüber ganz anders. Die USA seien keinesfalls die Repräsentanten der öffentlichen Meinung, konterte Yang. Überhaupt müssten, so übersetzte es seine Dolmetscherin, die USA ihre Probleme in Sachen Menschenrechte lösen. Diese seien nicht erst in den vergangenen vier Jahren hochgekommen, Black Lives Matter nicht gerade erst aufgetaucht.

 So ging es, wie die Fernsehbilder zeigten, hin und her, bis sich die Türen für die Journalisten schlossen. weiter lesen

Von uynigma

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