Die EU-Sanktionen gegen chinesische Funktionäre seien „ermutigend“, sagt der Vorsitzende des belgischen Uigurenrats. Er schildert Folter und Unterdrückung in Xinjiang – und appelliert an Europa, nicht alles dem Handel zu opfern.

ARD: Heute hat die EU Sanktionen gegen China verhängt. Was sagen Sie dazu?

Abdullam Imerov: Das haben wir wahrgenommen. Das ist sehr ermutigend. Es ist ein erster Schritt: vier Chinesen für die Situation der Uiguren. Wir wollen natürlich konkrete Sanktionen wie zum Beispiel gegen Russland. Bei Russland ging es um eine Person – Alexej Navalny, der vergiftet wurde. Für eine Person verhängt die EU so viele Sanktionen.

Wenn Sie das mit unserem Volk vergleichen: Hier gibt es um Millionen von Menschen, die im Lager sind. Hier sehen wir nicht, dass die Europäische Union so konkret ist wie bei Russland. Es geht nicht um eine Person, nicht um eine Partei, es ist ein ganzes Volk. weiter lesen

Von uynigma

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