China hat verlangt, eine geplante UNO-Sitzung zur Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren in der chinesischen Provinz Xinjiang abzusagen.

Diese Veranstaltung basiere auf reinen Lügen und politischen Vorurteilen, kritisierte die Vertretung Pekings bei den Vereinten Nationen in einer Erklärung. China warnte dabei erneut auch vor einer Einmischung in innere Angelegenheiten des Landes. Die Volksrepublik forderte, das Treffen abzusagen. Die anderen UNO-Mitgliedsstaaten sollten es verurteilen. Bei der morgigen Konferenz wollen unter anderen die Botschafter der USA, Deutschlands und Großbritanniens bei den Vereinten Nationen sprechen.

Menschenrechtsorganisationen zufolge sind in Xinjiang mindestens eine Million Angehörige der Uiguren und anderer muslimischer Minderheiten in Lagern eingesperrt. Dort würden sie zur Aufgabe ihrer Religion, Kultur und Sprache gezwungen und teilweise auch misshandelt, hieß es. Peking weist die Vorwürfe zurück und spricht von Ausbildungs- und Arbeitsprogrammen gegen Extremismus. weiter lesen

Von uynigma

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