„Sie muss diesen Bericht veröffentlichen. Sie hat alle Beweise“, forderte der Bürgerrechtlerin „Worauf wartet sie noch? Auf grünes Licht von der chinesischen Regierung?“
Der UN-Menschenrechtskommissar habe kläglich versagt, Chinas „Völkermord“ an der uigurischen Minderheit anzusprechen, sagte eine führende Aktivistin gegenüber AFP und forderte die „sofortige“ Veröffentlichung eines lange verzögerten Berichts über die Missstände.
Die amerikanische Uiguren-Aktivistin Rushan Abbas beklagte, dass Michelle Bachelet bisher so zurückhaltend mit ihrer Kritik an den bekannt gewordenen Rechtsverletzungen in Chinas westlichster Region Xinjiang gewesen sei.
„Ich bin sehr, sehr enttäuscht von ihr“, sagte Abbas der Nachrichtenagentur AFP am Rande des Genfer Gipfels für Menschenrechte und Demokratie und betonte, dass es sich bei den Geschehnissen „eindeutig um Völkermord“ handelt. weiter lesen
