Nach dem Bericht über systematische Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang hat UN-Generalsekretär Guterres China aufgefordert, die Empfehlungen umzusetzen. Die Rechte der Uiguren müssten respektiert werden.
UN-Generalsekretär António Guterres hat China aufgefordert, die Empfehlungen in einem Bericht der UN zur Lage der Uiguren in der Region Xinjiang zu berücksichtigen. Der Bericht der ehemaligen UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet „bestätigt, was der Generalsekretär schon seit geraumer Zeit zu Xinjiang sagt, nämlich dass die Menschenrechte beachtet werden müssen und dass die uigurische Gemeinschaft respektiert werden muss“, sagte Guterres‘ Sprecher Stéphane Dujarric.
Dujarric fügte hinzu, Guterres sei „besorgt“ über das, was er in dem 49-seitigen Bericht gelesen habe. Der Generalsekretär hoffe sehr, dass die chinesische Regierung die Empfehlungen des UN-Menschenrechtsbüros berücksichtigen werde. Die chinesische Regierung wird aufgefordert, „unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um alle willkürlich in der Region inhaftierten Menschen freizulassen“. Außerdem wird Peking darin nahegelegt, „dringend alle diskriminierenden Gesetze, Strategien und Praktiken“ aufzuheben, welche die Minderheit der Uiguren benachteiligt. weiter lesen
