Das Problem der chinesischen Wirtschaft ist die mangelnde Nachfrage im Inland. Der Staat versucht vergeblich das Volk zu mehr Konsum zu bewegen.

Während Chinas Wirtschaft nicht aus der Krise kommt, stößt das Regime an seine Grenzen. Ein halbes Jahr nach Ende der desaströsen Null-Covid-Politik steigt die Arbeitslosigkeit. Die Hochschulabsolventen, deren Zahl zum ersten Mal die der Geburten übersteigt, sollten ihre Träume vom sozialen Aufstieg beerdigen und stattdessen die „Ärmel hochkrempeln“ und „die Felder beackern“, gibt der Staat als Losung aus. Mehr als jeder Fünfte zwischen 16 und 24 Jahren ist ohne Stelle. Den Akademikern ruft die Regierung zu, sie dürften sich zum Wohle der Nation nicht zu schade für die Arbeit als Müllfahrer sein.

Wie es aussieht, wenn einer Diktatur die Ideen ausgehen, zeigt niemand deutlicher als der Staatsführer selbst. Mit „großen Ambitionen“ solle die Jugend ihre Karrieren vorantreiben und der Nation mit Innovationen zu Wohlstand verhelfen, hatte Xi Jinping vor zehn Jahren gefordert. Nun verlangt er, die junge Generation müsse lernen, „Bitterkeit zu essen“. So wie er selbst, der als Fünfzehnjähriger in Sippenhaft sieben Jahre Steine schleppte und in einer Höhle schlief. weiter lesen

 

Von uynigma

Kommentar verfassen

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

Entdecke mehr von UZDM - Uigurisches Zentrum für Demokratie und Menschen

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen