Ähnlich wie die Nazis 1936 in Berlin wird Chinas Führung die Olympischen Winterspiele in Peking im Februar dazu nutzen, glanzvolle Bilder zu produzieren – während sie Minderheiten wie die Uiguren brutal unterdrückt. Ein diplomatischer Boykott der Spiele wäre das Mindeste.
In weniger als vier Monaten beginnen in Peking die Olympischen Winterspiele 2022. Während sich Athleten, Kommentatoren und Fernsehsender von der Aura der spektakulären Effekte, der nagelneuen Stadien und der lächelnden Maskottchen blenden lassen, wird der chinesische Staat weiterhin Uiguren, Tibeter, Hongkonger, Taiwanesen und andere Minderheiten brutal unterdrücken.
In Chinas Provinz Xinjiang werden zwischen 1,8 und drei Millionen Uiguren und andere Turkvölker in Konzentrationslagern gefangen gehalten, während sie einer Kampagne der Gehirnwäsche, Folter und Entmenschlichung ausgesetzt sind. Dabei kommt es zur Sterilisierung und Vergewaltigung von Frauen. Gefangene werden gefoltert und medizinischen Experimenten unterzogen.
Es handelt sich um die größte Internierung von religiösen und ethnischen Minderheiten seit dem Zweiten Weltkrieg. weiter lesen
